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Blog
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Auckland, Goodbye New Zealand und Zwischenstop Brisbane 7.4.2009 |
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Geschrieben von: Florian
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Dienstag, 07. April 2009 um 12:11 |
Nachdem wir am Hotwaterbeach den A… rot gebrannt haben, fuhren wir in Richtung Auckland. Der letzten unbekannten Stadt auf unserer Reise. Wir kurieren vorher noch mal auf einem Campingplatz, der über eine heisse Wasserquelle verfügt. Wir dürfen da bis 10.00 am Abend im ca 38 Grad warmen Wasser den Sternenhimmel beobachten. Am nächsten Tag, ab nach Auckland. Noch vorbei an ein paar letzten Sand-, Stein- und Klippenstränden. In Beachland, Ortschaft nahe Auckland, erhoffen wir noch die letzten schönen Sandstrände zu besichtigen. Doch so viel versprechend wie der Name ist, so wenige Beaches hat es. Ausser Klippen und Felsen finden wir keinen anderen Strand. Etwas enttäuscht bezogen wir einen Campingplatz in Auckland. Ein Tag später fuhren wir quer durch Auckland (Nicht so schlimm wie Sydney) um eine Schweizer Bäckerei aufzusuchen. Die Adresse haben wir. Nur noch finden müssen wir die Bäckerei. Aber gefunden haben wir sie. Als Dank gönnen wir uns ein CH-Bäcker Sandwich, eine Crémeschnitte und ein weisses Schokoosterhäschen. Nach Eindeckung vom nötigsten, was wir für die letzten 3 Tage zum leben brauchten, bezogen wir den nächsten Campingplatz. Auf dem bleiben wir die letzten Tage von Neuseeland. Am Samstag 4.4. besuchten wir mit dem Bus Auckland City Center. Dort geht’s erstmal von Souvenirshop zu Kleidershop und zu Kaffee. Nach einem kleinen Lunch bestiegen wir den Skytower von Auckland. Oder eher mit dem Hispeedlift befahren. Er ist mit 328 Meter Höhe das höchste Gebäude in der südlichen Hemisphäre und 4 Meter höher als der Eiffelturm. Wir fragten uns warum die den Turm nicht einfach noch 5 Meter höher gebaut haben. Das hätte 333 Meter ergeben. Eine tolle Schnapszahl. Die Besucher können aber nur bis auf 220 Meter hoch. Von dort oben hat man eine grandiosen Ausblick über Auckland. Man kann bis zu 82km weit sehen. Man kann auch diverse Aktivitäten auf dem Tower unternehmen. Es gibt ein Restaurant, ein Kaffee, Skywalk um den Tower und Sky Jump vom Tower herunter. Schon interessant, den Leuten zuzuschauen die gleich 196 Meter in die tiefe springen werden. Wir beobachten das ganze besser hinter der sicheren Glasscheibe.Nach einem Spaziergang durch die Seitensträsschen kehrten wir zurück auf den Campingplatz. Am Sonntag packten wir unsere Koffern und räumten unsere Karre aus. Was sich da wieder alles angesammelt hat…. Am Montag 6.4. konnten wir unser Campi abgeben und wurden dann direkt auf den Airport gebracht. Etwas zu früh dran, verbrachten wir 4 Stunden auf dem Flughafen. Das vergeht schnell. Und wir können noch den neuen Airbus A-380 (doppelstock Flugzeug) von den Emirates längere Zeit von näherem beobachten. Unser Flug ging aber nicht mit dem neuen A-380 sondern mit einem kleineren Modell. Auch gut. Hauptsache angenehm fliegen. Unser Flug nach Brisbane ging schnell vorbei und wir konnten sogar noch den Sonnenuntergang aus der Luft miterleben. Wunderschön. In Brisbane angekommen bezogen wir unser Zimmer im Hotel nicht weit vom Citycenter. Zu Fuss nur fünf Minuten und wir sind in der Mallstreet. Brisbane kennen wir ja schon von der letzten Durchreise und somit können wir uns voll und ganz aufs shoppen und Souvenirbeschaffung konzentrieren. Wünsche noch eine gute Zeit.Wir versuchen das schöne und warme Wetter mit in die Schweiz zu bringen. |
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Aktualisiert ( Dienstag, 07. April 2009 um 12:25 )
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Coromandel Peninsula ab nach Auckland 3.4.09 |
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Geschrieben von: Corina
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Freitag, 03. April 2009 um 23:28 |
Hallo Zämä So, für uns ist langsam die Zeit des Reisens vorbei. Aber zuerst erzähle ich noch etwas über die Coromandel Peninsula. Als wir die Milchfarmen bei Hamilton hinter uns gelassen haben, fuhren wir ab Richtung Halbinsel östlich von Auckland. Der erste Stop war in Waihi und wir wunderten uns schon über die vielen Oldtimer-Auto die herumfahren. Weiter gings Richtung Whangamatta. In diese Richtung kamen uns fast nur Oldtimer entgegen. Natürlich wurden viele fotografiert J. In Whangamatta angekommen, war da ein richtiges Fest. Und wir wussten dann auch warum uns so viele Oldtimer entgegen gekommen waren. Es war ein dreitägiges Oldtimer Fest. Ich glaube die haben ihre Autos von ganz Neuseeland hier her geschleppt, denn es hatte mehr solche als die „normalen“ heutigen Autos. Am nächsten Tag gings ab an den Hot Water Beach. Der Strand ist sehr schön und wir lasen dort die Schilder. Es ist am besten wenn man bei „low tide“ (Ebbe) an den Strand geht und mit der Schaufel eine Badewanne gräbt. So sollte man dann eine warm-Wasser-Badewanne haben. Gut, da die Ebbe erst um halb 5 am Nachmittag ist, gehen wir noch ein kleines Stück weiter bis zum Parkplatz vom Cathedral Cove. Wir geniessen die Aussicht und entschliessen uns dann die Cathedral Cove zu besichtigen. Es ist ein Spatziergang an den Strand der etwa 40 min. ein Weg dauert.Kein Problem, wir ziehen unsere Wanderschuhe an (andere gingen Barfuss oder mit Flip-Flops :-S), nehmen Wasser mit und auf geht’s zum Cathedral Cove. Ein sehr schöner Weg führt uns durch den Busch mit viel Farnen und andere exotischen Pflanzen. Am Strand angekommen, sahen wir das Paradis. Blaues Meer, heller Sandstrand, Felsen im Meer und natürlich die Cathedral Cove. Die Cathedral Cove ist ein grosses Loch im Felsen wo man hinduch laufen kann. Ist etwa 5 Meter hoch, 8 Meter breit und 25 Meter lang. Am anderen Ende sieht man noch mehr blaues Meer und Sandstrand. Die Wanderung hat sich also sichtlich geloht. Am Nachmittag kehrten wir dann zurück, dass wir auch das Spektakel am Hot Water Beach nicht verpassten. Am Hot Water Beach mit Spaten angekommen, erschraken wir fast ein bisschen da es so viele Leute mit Schaufel hatte die alle schon ihre Badewanne gebuddelt hatten. Aber Florian fand doch ganz vorne noch eine heisse Quelle und hörte auch fast nicht mehr auf zu buddeln. Es war richtig herrlich. Das heisse Wasser kommt von 2 km unter dem Sandstrand und kann bis zu 60 Grad heiss sein wenn es am Strand heraus kommt. Zum Glück hatten wir neben der heissen Quelle auch noch eine Quelle die kühl war. So hatten wir die ideale Temperatur zum baden J. Leider ging auch dieser Spass vorbei als dann die Flut wieder kam und unsere Badewanne überflutete.Weiter gings nach Whitianga, wo wir wieder mal einkaufen mussten und nach Opito Bay. Zum Opito Bay führt eine ungepflasterte schöne Strasse und wir verbrachten dort die Mittagspause und machten auch einen kleinen Spatziergang am abgelegenen Strand. Am selben Tag gings nach Coromandel wo wir dann übernachteten. Weiter Richtung Auckland gings noch in einen Wassergarten. Es hatte viele exotische Pflanzen, Teiche und einen Wasserfall. Der Zeltplatz am Abend war wieder mal super, da er an einer heissen Quelle war und ein extra heiss-Wasser Pool hatte. Wir genossen es natürlich. Jetzt sind wir in Auckland angekommen und ich fuhr schon durch die ganze Stadt (es war der reinste Horror, fast wie in Sydney. Ich fuhr sogar drei mal über die grosse Auckland Harbour Bridge, da ich mich verfahren habe :-/) Naja nicht so schlimm unser Ziel haben wir unfallfrei erreicht. Das Ziel war eine schweizer Bäckerei und das Sandwich und die Crèmeschnitte waren sehr fein J.Morgen Samstag geht’s mit dem Bus ab nach Auckland City. Und am Sonntag wird dann gepackt und ausgemistet!Juhui wir freuen uns auf Brisbane und dann endlich wieder mal nach Hause zu kommen. Mmmh wieder mal ein Fondue und feine Züpfe und es Glas Rivella. Mmmmh J. Ja man vermisst die schweizer Spezialitäten schon ein bisschen hier unten.Also, man sieht sich bald.Ganz liebi Grüess CorinaPS Sorry das ich solange keinen Blog geschrieben habe, aber Florian schreibt so gerne und will die Blogs immer alleine schreiben J. |
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Aktualisiert ( Freitag, 03. April 2009 um 23:52 )
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Von Vulkan zu den Kiwivögeln und zu Milchfarmen von Neuseeland 28.3.2009 |
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Geschrieben von: Florian
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Montag, 30. März 2009 um 07:37 |
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Heute schreibe ich wieder einmal einen Blog. Corina hat mir den Auftrag erteilt, weil ich vom Fach sei, von letzten was wir erlebt haben und ich hätte sowieso schon lange kein Blog mehr geschrieben :-). Also nachdem wir ein Teil der Vulkane umfahren haben, befuhren wir einen der grössten Vulkane Neuseeland`s. Den Mt Ruapehu. Er ist 2797 Meter hoch und bricht alle 1 bis 3 Jahre aus. Aber wir fuhren nur bis auf 1600 Meter dorthin, wo das Skigebiet beginnt. Weil das Wetter so schön ist, haben wir von dort einen Wunderschönen Ausblick und können sogar in der Ferne den ca 100km entfernten Mt Egmont (Ebenfalls ein grosser Vulkan aber an der Westküste) sehen. An einer zweiten Strasse die zu einem zweiten Skigebiet am Vulkan führt, liegt eine Ortschaft, die Whkapapa Village genennt wird. Dort übernachten wir. Im Toilettengebäude von diesem Campingplatz, ist ein Anschlag, wie man sich verhallten soll, im Falle eines Vulkanausbruchs und Sirenenalarm und wo genau der Lavastrom durchfliessen würde. (Genau über den Campingplatz). Ziemlich beruhigend das alles, wäre da nicht um knapp 18.00 Uhr so einen lauten Auf-ab Alarmton zu hören. Aber eben nur ein paar Sekunden. Wir beobachten wie sich der Rest der Campinggäste verhielt. Manche etwas beunruhigt andere gelassen. Personen, die in Richtung Office gingen, kamen wieder beruhigt zurück. Da blieben wir im Campi und kochten unser Abendessen fertig. Am nächsten Tag fuhren wir hoch ins zweite Skigebiet. Da soll ein Teil von Herr der Ringe gedreht worden sein. Wir fragten uns im Informations Center durch. Und mit den korrekten Koordinaten und unserem Navi fanden wir zu Fuss eine enorm steile Felswand, an der „Herr der Ringe“ gedreht worden sei. Nach einer kleinen Sessellift fahrt, einem grandiosen Ausblick übers Nebelmeer und einem Kaffee verliessen wir den Vulkan. Wir fuhren an einen Ort, der Kiwitown genannt wird. Auf der Karte findet man ihn unter Otorohanga. Dort gibt es ein Haus, wo Tag und Nacht verdreht sind und da kann man den berühmten Kiwivogel am Tag sehen. Ein Vogel, der die Grösse eines grossen Hahns hat, trampelt dot in einem abgedunkelten Raum umher und steckt seinen langen Schnabel überall ins Laub. Der Kiwi den wir sahen, wiegt 2,5kg und legt gleich grosse Eier wie der Emu. Aber es ist ein süsser Vogel, der zum Glück nicht von den Maoris gefressen worden ist. Ebenfalls in diesem Ort fragten wir im Informations-Center nach einer Milchfarm die wir besuchen können. Die Frau schaute uns zuerst schräg an doch dann sagte sie, sie könne uns helfen. Sie rief einen Farmer an uns schilderte ihm unsere Notlage. Die nette Frau gab uns dann die Adresse und sagte, wir könnten dort hin aber nicht vor 16.00 Uhr. Wir sollen am Haus vorbeifahren und dann der Strasse lang bis zum Melkstand. Also fuhren wir auf punkt 16.00 Uhr zum Melkstand. Freundlich wurden wir begrüsst. Zuerst vom Sohnfarmer. Doch der musste Melken und konnte nur das nötigste erklären. Dann kam der Vaterfarmer. Er trieb mit der Vierradtöff die letzte Gruppe von den 230 Kühen zum Melkstand. Er unterhielt sich dann intensiver mit uns. Nach einer Weile brachte er uns zu seiner Frau ins Wohnhaus. Sie erzählte uns über die Reise in die Schweiz vor 20 Jahren und letzten August, zeigte uns ihren Garten mit Kiwi- und Passionsfrüchten und zeigte uns Fotos von der Queen, als sie 1990 die Farm besuchte. Von diesem Farmer wurden wir dann weitergeleitet zu einem Kollegen, der 500 Milchkühe habe und moderner Arbeite. Die Nacht verbrachten wir in Kiwitown auf einem kleinen niedlichen Campingplatz gleich beim KiwiHaus! Und dort am Abend wieder ein Auf-Ab Alarmton. Dieses mal ca 1 min. Dan fragten wir den Platzwart, was das soll. Der sagte uns, das sei wenn die Feuerwehr ausrücken müsse. Um die Feuerwehrleute zusammenzutrommeln. Da können wir ja beruhigt sein und müssen nicht jedes Mal einen Vulkanausbruch befürchten. Am nächsten Tag 70km weiter besuchen wir den anderen Farmer mit den 500 Kühen. Er gibt mir eine Broschüre von seinen besten Kühen und deren Milchgehalt und zeigt uns anschliessend seine Kühe. Auch stellt er uns einen Freund vor, der auf einer anderen Milchfarm Melkt und dort können wir auch zuschauen. Der Farmer hatte dann leider keine Zeit mehr für uns, denn er musste helfen das frisch eingeführte Maissilo zu decken. Also fuhren wir zu seinem Freund an den Ort wo dieser Arbeitete (Nachbarfarm) und fragten diesen weiter aus über die 240 Kühe, die er zu Melken hat. (Für die, die mehr Details wissen möchten, mal per E-Mail melden). Nach diesem Inforeichen Tag liessen wir uns in Hamilton nieder und übernachten hier eine Nacht, bevor es wieder weiter in Richtung Nordosten an den Beach geht. Das schöne Wetter hat uns bis jetzt nicht im Stich gelassen. Seit wir auf der Nordinsel sind hat es nur einmal in der Nacht etwas geregnet. Sonst war es schön. Wir geniessen die letzten Ferientage von Neuseeland.
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Durch Maorigebiet zu den Vulkanbergen und zu den Kulissen von „Herr der Ringe“ 25.3.2009 |
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Geschrieben von: Florian
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Dienstag, 24. März 2009 um 22:45 |
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Also wen es nach mir ginge, könnte ich jeden Tag eine Seite Blog schreiben. Wir erleben soviel. Aber das möchte ich den Bloglesern nicht antun, dass ihr soviel lesen müsst. Und wäre ja schade, dann können wir nichts mehr von unserer Reise erzählen. Ich probiere mich kurz zu halten. Mit der Fähre sind wir bei wunderschönem Wetter von der Süd- auf die Nordinsel gedampft. 3.5 Stunden hat die Fahrt gedauert. Danach suchten wir uns nähe Wellington einen Zeltplatz zum übernachten. Am nächsten Tag schauten wir uns Wellington an und fuhren dann weiter nordwärts der Westküste entlang. Weiter ging es Querlandein nach Napier an der Ostküste. Napier ist eine Stadt, die ca. 1930 komplett von einem Erdbeben zerstört wurde. Das Erdbeben war so heftig, dass aus dem Gelände vom Schiffhafen ein Flughafen wurde. (Das Land wurde angehoben). Die Stadt wurde nach Art Deco style wieder aufgebaut. Weiter fuhren wir der Ostküste entlang Richtung Norden nach Gisborne. An ein Ort wo ebenfalls Captain Cook gestrandet ist. Ausser Schiffen im Hafen, die mit Holz beladen sind und einer wunderschönen Palmenallee in der City, gab es für uns nicht viel zu sehen. Wir fuhren weiter durch das Revier der Maoris. Die Schulen sind da mit schönen Holzschnitzereien der Maoris versehen. Die Hügel sind von Bäumen bewachsen und in den Tälern wird Mais angebaut oder es weiden Kühe, Pferde und Schafe. Manchmal alles zusammen auf einer Weide. Noch einmal übernachten wir in einem von Maoris betriebenen und überteuerten Campingplatz, bevor wir weiter nach Rotorua fahren. Auf der Fahrt nach Rotorua sehen wir 50km im Meer White Island. Das ist der Aktivste Vulkan von Neuseeland. Doch wahrscheinlich hatten die Neuseeländer ihn abgestellt. Denn er gab kein Wölkchen von sich. In der nähe von Rotorua fällt uns auf, dass es zwischendurch fürchterlich stinkt. Manchmal mehr, manchmal weniger fürchterlich. In Rotorua finden wir einen gestankfreien (in der Broschüre so beschrieben) Campingplatz. Dort stinkt es uns zu wenig. Wir nehmen am nächsten Tag in der Devils Gate (Teufelstor) Thermalquelle ein fürchterlich sinkendes SchlammbadJ. Um Rotorua gibt es überall Vulkanaktivitäten. In den Parks kann man diese Naturwunder von sicherer Entfernung betrachten. Wasserspuckende Geysiere, blubbernder Schlamm, dampfend und kochendes Wasser in allen Farben und zischende Löcher aus denen nur Dampf kommt. Alles sehr eindrücklich. Und übrigens; es ist nicht einfach blubbernder Schlamm zu fotografieren. Darum bin ich stolz auf meine Schlammblubberbilder. Heute werden wir uns an einem Vulkan zu schaffen machen, wo „Herr der Ringe“ gedreht wurde. Mal schauen ob wir etwas von den Kulissen erkennen können. Wir haben so eine coole Neuseelandmap, wo alle Drehorte von Herr der Ringe eingezeichnet sind. Natürlich wurde der Film nicht nur am Vulkan gedreht. Er wurde in ganz Neuseeland gedreht. So, und jetzt auf zu den spuren von Herr der Ringe!
Wir geniessen die letzten zwei Wochen Neuseeland. Der Wetterbericht hat schönes Wetter vorausgesagt. Und dann freuen wir uns natürlich wieder auf die heimische Schweiz. |
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Gletscher, Pancakes und ein herrliches Thermalbad 14.3.2009 |
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Geschrieben von: Florian
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Samstag, 14. März 2009 um 07:06 |
Nachdem wir in Queenstown noch den wagemutigen Bungeejumpern zugeschaut haben, machten wir uns auf an die Westküste der Südinsel. Doch vorher geht es noch in eine Puzzelworld. Dort werden wir von optischen Täuschungen überrascht und unser Puzzelgehirn wird auch verlesen. Schon interessant, was man mit optischen Täuschungen alles machen kann. Danach ging es dann zur Westküste. Wieder vorbei an wunderschönen Seen, Berge und Wälder. Wälder die mit Farnen und Moos bewachsen sind, so dass man glaubt, man wäre jahrtausende zurückversetzt worden. Doch weiter an die Westküste. Wir stressten noch bis zum Fox Gletscher. Denn an diesem Tag regnete es noch nicht. Und das Wetter kann jeden Tag anders sein. Wir können bis nahe zum Gletscher mit dem Campi fahren. Noch 1 km marschierten wir bis ca 200meter vor den Gletscherfuss. Überall lagen Eisklumpen herum und im Gletscherbach hatte es ebenfalls etliche grosse Eiswürfel, die weggeschwemmt wurden. Wieder einmal ein Gletscher von nahem zu sehen war für uns eindrucksvoll. Im Gletscher sah man noch so richtig altes blaues Eis. Nahe am Gletscher hat es ein kleines Dörfchen mit einem Campingplatz. Dort campen wir. Wir sind auch froh, dass wir einen Platz mit Stromanschluss haben, so können wir in dieser doch eher kühlen Nacht mit unserem Heizöfelchen etwas heizen. Am nächsten Tag - Regen und alles von Wolken verhangen. Wir fahren weiter bis zum Franz Josef Gletscher der 20 km weiter liegt. Doch auch da regnet es. Wir machen trotzdem einen 20 Minuten (hin&zurück) Spaziergang bis zum Gletscher Besichtigungspunkt. Wir sehen etwas vom Gletscher aber wir bleiben nicht lange. Weiter geht`s zu den Pancake Rocks. Das sind so Felsentürme am Strand aus vielen Steinschichten und sehen aus wie Pfannkuchen (Omeletten) aufeinander gestapelt. Am Abend regnete es uns noch zu fest und wir beschlossen die Pancake Rocks erst am Morgen zu besichtigen, dafür machen wir ein gutes Abendessen…Omeletten. Am Morgen nach einer regnerischen Nacht besichtigten wir die „Omeletten Felsen“. Und es regnet auch nicht mehr. Aber die See tobt, der Wellengang ist hoch und es ist imposant, wie die Wellen an den Felsen zerschlagen. Auch die Blowholes fauchen gewaltig. Doch genug vom regen. Wir wollen doch auch warm. Wir verlassen die Westküste und fahren querlandein nach Hanmer Springs. Einem bekannten Thermalkurort von Südneuseeland. Der Eintritt ist auch nicht teuer. Für umgerechnet ca. 8.50CHF pro Nase haben wir Einlass solange wir wollen. Es hat diverse Becken mit verschiedenen Temperaturen von 35 bis 41 Grad. Man kann sich sein Optimaltemperaturbecken aussuchen. Nach ca. 2 Stunden haben wir genug. Den so coole Sprudel- und Massagedüsen gibt es nicht. Schade, aber wir sind wieder aufgewärmt. Wir essen noch eine Kleinigkeit und dann fahren wir weiter wieder an die Nordostküste. Auf dem Weg nach Picton treffen wir bei einem Lookout auf eine Seelöwen Kolonie mit grossen, faulen und jungen, aktiven, niedlichen Seelöwen. Ein Zeitvertrieb den jungen Seelöwen beim spielen zuzuschauen. Doch auch da müssen wir mal weiter. Wir wollen heute noch in Picton die Fähre nach Wellington buchen. Am Montag 13.10 Uhr fährt die Fähre. Bis dahin wollen wir noch die Nordküste von der Südinsel anschauen. Die solle ja auch ganz schön sein. Heute Samstag 14.März sind wir in Motueka und haben für Sonntag einen kleinen Bootstrip entlang am Abel Tasman National Park gebucht. Hier ist es auch wärmer und wir brauchen unseren Ofen nicht mehr. Lassen wir uns vom Bootstrip und von der Fähre am Montag überraschen!
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